Montage der Außenwandpaneele im 1. Geschoss
Die Eckpaneele zweier aneinandergrenzender Wände werden auf die untere Schwelle gestellt. Die untere Nut des Wandpaneels wird mit Montageschaum gefüllt. Anschließend wird das Wandpaneel (Psn) auf die untere Schwelle gestellt, streng bündig mit dem Deckenpaneel (PP). Das Paneel wird an der unteren Schwelle mit Schrauben 3,5 × 41 mm im Abstand von 150–180 mm befestigt. An das aufgestellte Paneel wird ein senkrechtes Stirnholz 74 × 147 mm angeschlagen, an der Kontaktstelle zwischen Brett und Paneel wird Montageschaum aufgetragen. Vor dem Einsetzen des nächsten Paneels wird auf die Stirnfeder und die untere Schwelle Montageschaum aufgetragen. Dann werden die beiden Eckpaneele mit JD-plus-Schrauben 8 × 240 mm oder gleichwertigen im Abstand von 400 mm miteinander verspannt (Abbildung 22).

Bei der Montage der Eckverbindung werden Lotrechtigkeit und Rechtwinkligkeit der Paneele geprüft.

Danach werden die Wandpaneele rund um das Haus in beide Richtungen bis zur zuvor gewählten letzten Ecke weiter angesetzt. Die Paneele werden untereinander mit Schrauben 3,8 × 41 mm verbunden (Abbildung 23), die Ecken mit JD-plus-Schrauben 8 × 240 mm oder gleichwertigen. Vor dem Zusammenfügen wird die Nut des einzusetzenden Paneels mit Montageschaum gefüllt. Die wichtigsten Konstruktionsknoten siehe Anlage Nr. 2. Album der technischen Lösungen – Konstruktionsknoten der SIP-Paneele: Ausführung der Stöße von SIP-Wandpaneelen und Rahmenwänden.


Bevor mit der nächsten Bauetappe begonnen wird, muss die Montage der Konstruktion gemäß der Bauaufsicht geprüft werden (Anlage Nr. 1. Technische Bauaufsicht beim Bau eines SIP-Paneelhauses nach der SIPwall-Technologie).
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