Technische Dokumentation von SIPwall

Empfehlungen zur Montage des Hausbausatzes

Wie Sie einen SIPwall-Hausbausatz annehmen, lagern und montieren: Abschnitte in der Reihenfolge der Arbeiten, Schemata und Tabellen.

Empfehlungen zur Montage des HausbausatzesAbschnitt 15 von 24

Montage der Geschossdecke

Montage der Geschossdecke aus SIP-Paneelen

Der weitere Bau sieht die Montage der Paneele der Geschossdecke vor. Die Montage erfolgt gemäß dem Verlegeplan der Deckenpaneele. Die Paneele werden entlang der Hausseite ausgelegt und in Längsrichtung verbunden, indem die Feder eines Paneels in die mit Montageschaum behandelte Nut eines anderen Paneels eingesetzt und mit Schrauben 3,5 × 41 mm fixiert wird. Nach dem Verlegen in der Länge wird in die zusammengesetzten Paneele ein Kantholz – der Deckenbalken – eingenäht, der entweder aus Vollholz 74 × 147 mm besteht oder aus Bohlen 37 × 197 mm zusammengenäht ist. Vor dem Einnähen des Balkens werden alle Nuten und Flächen der zu verbindenden Elemente (zusammengenähte Balken) mit Montageschaum ausgeschäumt. Der Schaum wird im Zickzack oder rund um die Nut des Paneels bzw. rund um das zu verbindende Element aufgetragen. Nach Abschluss der Montage der Deckenpaneele wird in die Paneele am Umfang das „Anschlussbrett“ eingenäht, die Nut für das Rähm wird zuvor ausgeschäumt. Anschließend wird das „von unten“ durch das OSB mit Holzschrauben 3,5 × 41 mm im Abstand von 150 mm von oben und von unten befestigt. Die wichtigsten Konstruktionsdetails siehe Anhang Nr. 2. Album der technischen Lösungen – Konstruktionsdetails von SIP-Paneelen: Ausführung der Geschoss- und Dachbodendecken.

Abbildung 34Abbildung 35

Montage der Rahmen-Geschossdecke aus Doppel-T-Trägern

Die Montage der Rahmen-Geschossdecke aus Doppel-T-Trägern erfolgt gemäß dem Verlegeplan der Deckenbalken. Durchgehende Balken können bis zu 7,4 m lang sein. Die Doppel-T-Träger werden an den Auflagern am oberen Rähm der Wände oder an Balken mit Nägeln 3 × 70 mm befestigt (2 Stk. je Detail). Doppel-T-Wechsel werden zur Aussteifung der Konstruktion eingebaut und mit Nägeln 3 × 70 mm befestigt – 2 Stk. im oberen Rähm der Wände und 2 Stk. im dazu senkrechten Doppel-T-Träger. Die wichtigsten Konstruktionsdetails siehe Anhang Nr. 4. Album der technischen Lösungen – hölzerne Doppel-T-Träger von SIPwall für Decken.

Abbildung 36Abbildung 36Abbildung 37Abbildung 37

Zur Befestigung der OSB-Beplankung 22 mm ist unter den Plattenstößen eine Bohle 37 × 97 mm mit Nägeln 3 × 70 mm am Obergurt der Balken zu befestigen (4 Stk. je Wechsel). Verstärkungen der Balken und komplexe Details siehe Anhang Nr. 4. Album der technischen Lösungen – hölzerne Doppel-T-Träger von SIPwall für Decken.

Abbildung 38Abbildung 39

Bevor mit der nächsten Bauetappe begonnen wird, muss die Montage der Konstruktion gemäß der Bauaufsicht geprüft werden (Anlage Nr. 1. Technische Bauaufsicht beim Bau eines SIP-Paneelhauses nach der SIPwall-Technologie).

Montage der Rahmen-Geschossdecke

Die Montage der Rahmen-Geschossdecke erfolgt gemäß dem Verlegeplan der Deckenbalken. Die Balken können entweder aus Vollholz 74 × 147 mm bestehen oder aus Bohlen 37 × 197 mm zusammengenäht sein (die Bohlen werden mit Schrauben 4,2 × 64 mm im Abstand von 150 mm versetzt zusammengenäht). Die Balken werden entlang der Hausseite ausgelegt und in Längsrichtung strikt am Auflager mit Metallplatten 100 × 300 mm und Schrauben 3,5 × 41 mm gestoßen. Die Balken werden mit Schrauben 6 × 80 mm, je 3 Stk. je Detail, an den Auflagern befestigt. Am Umfang wird das „Anschlussbrett“ angenäht. Die wichtigsten Konstruktionsdetails siehe Anhang Nr. 2. Album der technischen Lösungen – Konstruktionsdetails von SIP-Paneelen: Ausführung der Geschoss- und Dachbodendecken.

Abbildung 40aAbbildung 40b

Die Wechsel zwischen den Balken werden an den Stößen der OSB-Beplankung und zur Aussteifung gemäß Projekt eingebaut.

Abbildung 41

Die OSB-Beplankung wird mit Schrauben 3,5 × 41 mm im Abstand von 150 mm angenäht.

Abbildung 42Abbildung 43

Bevor mit der nächsten Bauetappe begonnen wird, muss die Montage der Konstruktion gemäß der Bauaufsicht geprüft werden (Anlage Nr. 1. Technische Bauaufsicht beim Bau eines SIP-Paneelhauses nach der SIPwall-Technologie).

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