Baubedingungen

Vertragsbedingungen

Besuch des Spezialisten vor Ort, Fundamentwahl und Arbeitsablauf bis zur Vertragsunterzeichnung.

Vor den Verträgen für Fundament und Montage kommt unser Spezialist auf das Grundstück. Wird ein Planungs- oder Bausatzfertigungsvertrag geschlossen, ist der Besuch kostenlos.

Beim Besuch machen wir gemeinsam mit Ihnen Folgendes:

  • wir prüfen die „Grundfläche“ der Bebauung;
  • wir prüfen die Zufahrtswege;
  • wir besprechen, wo die Montagemannschaft untergebracht wird;
  • wir klären den Stromanschluss (oder einen Generator);
  • wir klären den Zugang zu Brauchwasser;
  • wir stimmen die Arbeitszeiten der Mannschaft ab;
  • wir besprechen die Sicherung der Baustelle.

1. Die „Grundfläche“ der Bebauung

Der Bauherr muss vorab ein geologisches Gutachten für das Grundstück erstellen lassen. Anhand der Ergebnisse wählen die SIPwall-Spezialisten die passende Fundamentart aus.

Die Fläche für das Haus wird von Müll, Bäumen und Wurzelstöcken befreit. Ein altes Haus oder Gebäude können Sie selbst oder mit unserer Hilfe abbauen. Das Grundstück muss nicht planiert werden. Die Ausrichtung des Hauses nach den Himmelsrichtungen wählt der Bauherr.

2. Welches Fundament wählen

Die Art des Fundaments hängt von Boden, Projekt und Budget ab. Mehr dazu im Abschnitt „Fragen und Antworten“, zum Beispiel: fertiges Fundament auf gerammten Stahlbetonpfählen.

3. Zufahrtswege

Die Zufahrt zum Grundstück bestimmt, mit welchem Fahrzeug wir den Bausatz anliefern. Die Lieferung bezahlt der Bauherr.

4. Unterbringung der Mannschaft

Das Haus wird von einer Mannschaft aus vier Personen montiert. Sie wohnt im alten Haus auf dem Grundstück (wenn Sie einverstanden sind) oder in einem Bauwagen. Miete und Anlieferung des Bauwagens gehen zulasten des Bauherrn; erforderlich sind ein Platz von 2,2 × 4,5 m und ein Platz für eine Toilette.

5. Strom

Für Fundament und Montage auf dem Grundstück werden Strom oder ein Generator benötigt. Die Montage verbraucht wenig: vor allem Akkuschrauber, Bohrmaschinen und Kreissägen — im Durchschnitt 1–2 kW. Die Spitzenlast von 5–7 kW wird nur beim Anschweißen der Pfahlköpfe eines Schraubfundaments benötigt. Im Winter wird Strom außerdem zum Heizen des Bauwagens gebraucht.

Wenn Sie keinen eigenen Anschluss haben, können Sie sich mit den Nachbarn einigen oder einen Generator mit mindestens 7 kW kaufen — er ist später auch bei Stromausfällen nützlich.

6. Wasser

Für ein Schraubpfahlfundament wird Brauchwasser benötigt — für den Mörtel zum Verfüllen der Pfähle.

7. Arbeit der Mannschaft und Montagezeiten

Die Mannschaft arbeitet 8 Stunden am Tag; nach Absprache auch am Wochenende.

  • Häuser bis 100 m², Anbauten und Saunen — 7–10 Arbeitstage;
  • ein Haus mit 100 m² und Dachgeschoss — etwa 10 Tage;
  • Häuser über 150 m² — bis zu drei Wochen.

Ist die Montage wegen des Wetters nicht möglich, verschiebt sich der Termin — wir informieren Sie rechtzeitig darüber.

8. Sicherung der Baustelle

Für die Sicherung des Grundstücks und des Bausatzes sorgt der Bauherr. In einer geschlossenen Siedlung entfällt dieses Thema in der Regel.